Niederösterreichisches Kulturgespräch
2011-03-31, IST Austria
Die Veranstaltung und ihr Ziel
Gemäß Niederösterreichischem Kulturförderungsgesetz '96 gehört es zu den Aufgaben des Niederösterreichischen Kultursenates, Kulturgespräche abzuhalten und auf deren Basis der niederösterreichischen Landesregierung Empfehlungen zu unterbreiten. Mit Blick auf die oben bereits beschriebenen Strukturen, aber auch auf die sich immer deutlicher abzeichnenden und noch offenen Fragen hat der Kultursenat nach eingehenden Beratungen beschlossen, ein Kulturgespräch zum Thema „Forschungsperspektiven für Niederösterreich“ abzuhalten, das sich insbesondere auch mit den Bedingungen und Möglichkeiten beschäftigen soll, ein „Forschungs- und Innovationsklima“ zu schaffen, das die Kreativität und die Nutzung von Innovationen in optimaler Weise unterstützt; weiters solle es sich mit der Frage befassen, mit welchen Maßnahmen man die „Jugend auf Forschung neugierig machen“ kann.
Letztere Zielsetzung wurde am Donnerstag, 31. März 2011, mit der Fülle entsprechender Aktivitäten auf dem „Marktplatz der Forschung“ und einer Reihe hochkarätiger populärwissenschaftlicher Vorträge in der Raiffeisen Lecture Hall des IST Austria in Klosterneuburg - Maria Gugging sozusagen als Auftakt zum „Kampf gegen die österreichische Wissenschaftsignoranz“ eingelöst.
siehe: marktplatz.nö-forschungsgespräch2011.at
Nach einer morgendlichen Einleitung durch Fr. Landesrat Dr. Petra Bohuslav wurden die besten Kenner eingeladen, ihre Expertise einzubringen und das Gesamtthema Forschungsperspektiven für Niederösterreich“ in zwei Arbeitskreisen mit dem gemeinsamen Titel „Forschungs- und Innovationsklima“ und den differenzierenden Subthemen „Erfolgsfaktoren der Wissenschaft“ bzw. „Erfolgsfaktoren der Wirtschaft“ zu beraten.
Beide Hauptzielsetzungen des Niederösterreichischen Kultursenates fügen sich aber auch ideal in die von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bekannt gegebenen Schwerpunkte seiner Arbeit in der NÖ Landesregierung im Jahr 2011, nämlich „Wissenschaft und Forschung“ - der auch den Abschluss-Event leitete.
Die Veranstaltung wurden auch von vielen Vertretern der Industrie besucht und einige Unternehmen waren als finanzielle oder strategische Sponsoren aktiv – darunter die MONDI-Gruppe, Attophotonics oder Raiffeisen.
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